[Rezension] Drei Wunder- Alexandra Bullen

Rezension zu Drei Wunder – Alexandra Bullen


Titel: Drei Wunder
Autorin: Alexandra Bullen
Verlag: Fischer
ISBN-13: 978-3596854066
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 377 Seiten
Preis: 16,95 €

 

Für Olivia und ihre Familie bricht eine Welt zusammen als ihre Zwillingsschwester, Violet, stirbt.  Um einen Neuanfang machen zu können ziehen sie in die Stadt, in welcher ihre Mum damals aufwuchs.
Somit hat Olivia nicht nur ihre Schwester verloren, sondern auch ihre Freunde. Verständlich, dass sie sich als Neue an der Schule nicht grade wohlfühlt, verschlossen und in sich gekehrt wirkt.
Dass ihre Eltern sich aus dem Weg gehen und wenn sie denn mal miteinander reden miteinander streiten hilft ihr nicht grade sich in der neuen Stadt einzuleben und sich wohl zu fühlen.

Als ihre Mum sie mal wieder zu einer Veranstaltung mitschleifen will, weiß sie zunächst nicht was sie anziehen soll, also nimmt sie sich ein Kleid ihrer verstorbenen Schwester, die schon immer stilsicherer war als sie selbst. Doch das Kleid hat einen Riss, also macht sie sich auf um nach einer Schneiderei zu suchen. Diese findet sie dann auch und die Schneiderin will ihr das Kleid nähen. Doch am nächsten Tag findet sie ein komplett anderes Kleid vor, doch dieses sollte um einiges besser sein, denn immerhin kann es einen Wunsch erfüllen. Was würde da näher liegen, als die geliebte Schwester wieder zurück zu holen?
Doch das war noch lange nicht alles, sie hat noch zwei weitere Wunschkleider offen und auch noch genug Probleme die man beheben könnte. Zwar schafft sie es sich langsam einzuleben und auch Freunde zu finden, wie zum Beispiel Miles oder Calla, aber da tun sich auch schon wieder die nächsten Probleme auf. Denn Calla´s Freund, Soren, ist für Olivia mehr als interessant und auch er scheint nicht abgeneigt zu sein. Doch sie sollte vorsichtig sein mit dem was sie sich wünscht, denn es wird auch in Erfüllung gehen.

Die Geschichte ist komplett aus Olivias Sicht geschrieben, was es dem Leser leicht macht mit Olivia mitzufühlen und mit ihr mitzuleiden, man erfährt zwar erst recht spät im Buch was genau passiert ist mit Violett, aber ist es sehr gut beschrieben wie Olivia sich fühlt und wie sie mehr oder weniger damit klar kommt ihre (Zwillings-)Schwester verloren zu haben. Wenn jedoch Violet erst einmal wieder bei ihrer Schwester ist (als Geist versteht sich) schafft es die Autorin sogar einem zum Lachen zu bringen. Es schwingt einfach immer so eine leichte Ironie bzw. Sarkasmus mit, was ich für sehr amüsant und auch auflockernd empfand. Unter anderem wenn sich Olivia mit ihrer Geisterschwester in der Öffentlichkeit unterhält, während andere sie gar nicht sehen können.
Auch fand ich den Charakter Soren, manchmal sehr unterhaltsam. Er ist nicht dieser typische coole Typ, der alles perfekt kann, eher ist er verplanter, charmanter Typ der auch mal nervös wird wenn er sich mit Olivia unterhält.
Alles in allem erinnert mich die Geschichte ein wenig an  Cinderella, auch wenn nur ein paar Parallelen bestehen, habe ich diese Assoziation bis zum Ende des Buches nicht aus meinem Kopf bekommen können. Wobei ich die Menge an Magie in dem Buch genau für richtig empfand, so dass es nicht übertrieben wirkte. Eine perfekte Mischung aus Romantik, Humor und Magie.

♣♣♣ [5/5]

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~ von svardy - 22/01/2011.

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